|
Trends - Lehmputz
 |
Offen für Neues, neugierig auf Fremdes, fasziniert von Ungewohntem.
Erlaubt ist was Spaß macht!
Als ältester Baustoff überhaupt steht kaum ein Material in so enger Verbindung zum Menschen wie LEHM .
Zu den herausragenden raumklimatischen und ökologischen Eigenschaften des Lehms zählt seine Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und sie sehr langsam wieder an den Raum abzugeben. Das Raumklima wird dadurch positiv beeinflusst.
Lehm ist örtlich verfügbar und schont Ressourcen, er ist Wärme dämmend , bietet eine gute Schalldämmung und sorgt für eine angenehme Oberflächentemperatur. Eine weiterer Vorteil von Lehm ist seine elektrostatische Neutralität .
Lehm ist frei von Eigengeruch , vermag Fremdgerüche rasch zu absorbieren und gibt keinerlei Schadstoffe ab. Durch seine geringe Gleichgewichtsfeuchte sind trockene Wände und somit ein angenehmes Raumklima herausragende Vorteile. Damit diese Eigenschaften voll zum Tragen kommen, sind Lehminnenputze als Grund- und Oberputz zu empfehlen.
Das Ergebnis mit Lehm verputzter und mit Farbpigmenten gestalteter Wände ähnelt solchen, die mit Lasurtechnik behandelt wurden. Die Farbpalette, bestimmt durch die natürlichen Lehmvorkommen, reicht von den Farben weiß, hellbeige, gelb über ocker und braun bis rot.
Speziell in Innenräumen eignet sich ein dünner Lehm-Streichputz als Oberflächen-Finish. Die Klimaeigenschaften des Lehms dürften zwar mit dieser dünnen Schicht nicht zu erreichen sein, dafür kann der Streichputz aber auch an Trockenbauwänden oder auf Gips-Grundputz verwendet werden.
Im Außenbereich ist Lehm nur bedingt einsetzbar, da er im Gegensatz zum gebrannten Ziegel wasserlöslich ist. Mit Lehm verputzte Außenflächen sind dauerhaft vor Bewitterung zu schützen, um ein Davonschwimmen des Lehms zu vermeiden. Feuchte Lehmmauern sind frostanfällig. |
|